Fair Trade

Der Hersteller unserer Rohware Continental Clothing hat eine strenge Politik eingeführt in Hinblick auf die folgenden Mindestkriterien für soziale Verantwortung:

  • keine Kinderarbeit
  • keine Zwangsarbeit
  • sichere und gesunde Arbeitsbedingungen
  • gültige Arbeitsverträge
  • Zahlung von existenzsichernden Mindestlöhnen
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Versammlungsfreiheit
  • keine Diskriminierung von Beschäftigten
  • •angemessene Arbeitszeiten

Continental Clothing hat als Mitglied der FairWear Foundation seit Anfang 2006 ein proaktives Programm für soziale Verantwortlichkeit implementiert. Alle Produktionsstätten werden regelmäßig auf Einhaltung der Vorschriften hin überprüft und durchlaufen ein aktives Monitoringprogramm in Übereinstimmung mit den Konventionen der ILO, der Ethical Trading Initiative und anderer internationaler Gesellschaften. Das Unternehmen veröffentlicht jährlich einen Sozialbericht.

NACHHALTIGE PRODUKTION

Nachhaltige Produktion ist das Herstellen von Produkten durch ökonomische Prozesse, die die negativen Einflüsse auf die Umweltminimieren, während sie gleichzeitig Energie und natürliche Ressourcen sparen. Nachhaltige Produktion erhöht auch die Sicherheit von Beschäftigten, Gemeinschaft und Produkt.

Continental Clothing ist sich bewusst, dass die Textilindustrie einer der umweltschädlichsten Industriezweige der Welt ist und unternimmt entscheidende, oft zukunftweisende Schritte, um diese negativen Einflüsse zu reduzieren. Dies beginnt schon bei der Beschaffung des Rohmaterials – einflussarme Baumwolle, Lyocell (Tencel®), Bambusviskose und recyceltes Polyester in der Continental®-Kollektion, 100%Biobaumwolle in der EarthPositive®-Kollektion sowie recycelte Biobaumwolle und recyceltes Polyester in der Salvage®-Kollektion, bei der das Unternehmen die volle Nachverfolgbarkeit der Fasern sicherstellt.

Continental Clothing ist Unterstützer vieler prominenter Kampagnenwie der Clean Cotton Campaign oder Pick Your Cotton Carefully und arbeitet seit vielen Jahren mit der Environmental Justice Foundation und dem Pesticide Action Network zusammen. Continental Clothing ist zertifiziert nach dem Global Organic Textile Standard und dem Global Recycle Standard.

GARNE UND MATERIALIEN

Die Qualität der Garne und Materialien ist die Basis für das Ziel des Unternehmens, Produkte höchster Qualität zu liefern. Continental Clothing kontrolliert im Rahmen einer vertikal integrierten Fertigungsstruktur den Spinnprozess von fast 70% der in der Produktion verwendeten Garne. Der Rest wird aus ausgewählten Quellen extern beschafft. Alle verwendeten Materialien sind gekämmt und ringgesponnen. Alle Materialien werden werksintern gestrickt, mit GOTS zugelassenen Chemikalien unter geringem Wasserverbrauch und kontrollierter Abwassereinleitung gefärbt; sie sind Ökotex Standard100Klasse I zertifiziert und REACH-konform. Biologisch zertifizierte Materialien werden in unseren Null-Abwasser Färbereien gefärbt, in denen das Abwasser in einem geschlossenen System aufbereitet wird.

CO 2-REDUZIERUNG

Der Kohlenstoff-Fußabdruck (CO2e) umfasst die gesamte Emission von Kohlenstoffdioxid, Methan, Stickoxid und anderer Treibgase, die bei Anbau und Ernte der Baumwolle, Faserherstellung, Textilproduktion, Verpacken, Transport und Lagerung anfällt.

Continental Clothing war 2008 das erste Unternehmen in der Welt, bei dem der Kohlenstoff-Fußabdruck für textile Erzeugnisse berechnet wurde und das das Carbon Reduction Label erhalten hat.

Wir haben den Kohlenstoff-Fußabdruck unserer EarthPositive® Produkte durch Kombination von innovativem Produktdesign, einflussarmem biologischen Landbau, Effizienz in der Produktion und Nutzung von erneuerbarer Windenergie um ca. 90% gesenkt. Wir verwenden keine Offsets und unsere CO2-Kalkulationen sind von Carbon Trust Certifications zertifiziert. Es wurde ermittelt, dass ein einzelnes EarthPositive® T-Shirt rund 7 kg CO2e einspart und ein Hoody bis zu 28 kg. Da die Treibhausgasemissionen auf ein vorindustrielles Niveau gesenkt wurden, tragen alle EarthPositive® Produkte das eingetragene Zeichen „CLIMATENEUTRAL“.

Hier gibt es die Zertifikate: https://www.continentalclothing.com/home/resources

Continental Bio-Bekleidung

Die Continental Clothing Company unterstützt aktiv das Wachstum und die Expansion des biologischem Baumwollanbaus. Daher wird bereits eine große Anzahl unserer Produkte  aus zertifizierter Biobaumwolle produziert. Unser Ziel ist zudem, das komplette Sortiments auf Produkte aus Biobaumwolle  umzustellen.

All unsere Biobaumwollprodukte werden von der Soil Association und der Control Union gemäß dem Global Organic Textile Standard zertifiziert.

Das entsprechende Logo mit der Lizenznummer findet sich aufgedruckt auf dem Waschzettel und kann ebenfalls von unserer Webseite, www.ccc-images.com heruntergeladen werden. Verwendet  werden darf es für all unsere Produkte aus Biobaumwolle, die nicht veredelt werden sowie für die Kleidungsstücke, die gemäß des GOTS Standard bedruckt werden.  

Global Organic Textile Standard (GOTS).

Dieser Standard zertifiziert die gesamte Produktionskette von Bio-Textilien: vom Anbau und  Ernte der Rohmaterialien über die umweltfreundliche und sozial verantwortliche Produktion bis hin zur Etikettierung und dem Versand. Dadurch kann dem Verbraucher eine glaubhafte Sicherheit geboten werden.

Akzeptiert werden: natürliche, als biologisch zertifizierte Fasern und Fasern aus der Umstellungsphase, insofern sie den internationalen und nationalen Standards genügen bzw. von der IFOAM zertifiziert- oder international gemäß ISO 65 anerkannt wurden.

Die folgenden Sozialkriterien treffen zurzeit auf die Produktionsebene zu. Sobald aber ein Qualitätssicherungssystem auf der Landwirtschaftsebene ausreichend etabliert worden ist, können die  sozialen Standards ebenfalls auf den Bereich des Rohstoffanbaus bzw. der Ernte angewendet werden:

  • Freie Wahl der Beschäftigung
  • Keine Zwangsarbeit und Lohnsklaverei
  • Versammlungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen
  • Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen
  • Keine Kinderarbeit
  • Zahlung von existenzsicheren Mindestlöhnen
  • Keine exzessiven Arbeitszeiten
  • Keine Diskriminierungen von Beschäftigten
  • Feste Anstellungsverträge
  • Verbot von unmenschchlicher Behandlung

                

Warum Biobaumwolle?

Baumwolle, das wertvollste 'Nicht-Lebensmittelprodukt' der Landwirtschaft, gilt gleichzeitig auch als die 'schmutzigste' Anbaupflanze der Welt.

Erbrechen, Lähmung, Inkontinenz, Koma, Krampfanfälle und Tod sind einige der vielen Nebeneffekte, die Bauern und Kinder in Entwicklungsländern erleiden, die dauerhaft den verwendeten Pestiziden (viele davon sind im Westen verboten bzw. ist der Einsatz nur beschränkt erlaubt) ausgesetzt sind.

Steve Trent, Geschäftsführer der Environmental Justice Foundation, stellt fest: "Ungefähr 99% der Baumwollbauern in der Welt leben in Schwellenländern, in denen der Analphabetismus hoch -und das Sicherheitsbewusstsein niedrig ist. Der Einsatz von Pestiziden ist somit ein Risikosowohl für die Gesundheit und das Leben der Bauern als auch für die  Umwelt." Er fügt ebenfalls hinzu: "Die Gefahren, denen Kindern und Bauern mit ausgesetzt, damit unsere Kleidung günstig bleibt, ist unzumutbar."

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